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Eine Feuerschale ist ein offenes Feuer und damit immer mit einem gewissen Brandrisiko verbunden. Funkenflug, hohe Temperaturen und heiße Glut können brennbare Materialien in der Umgebung entzünden. Wer eine Feuerschale nutzt, sollte deshalb klare Sicherheitsregeln einhalten. Die folgenden 8 Tipps helfen dabei, Unfälle und Brände zu vermeiden.
Der wichtigste Schutz vor Bränden ist ein ausreichender Abstand zu brennbaren Materialien. Die Feuerschale sollte nicht direkt neben Gebäuden, Holzstapeln, Hecken, Bäumen, Gartenmöbeln oder trockener Vegetation stehen.
Besonders gefährlich sind trockene Blätter, Rasenflächen und abgestorbenes Pflanzenmaterial. Durch Funken können diese bereits bei kleinen Mengen Glut Feuer fangen.
Eine Feuerschale darf nicht auf brennbaren Flächen wie Holzterrassen, trockenen Rasenflächen oder Kunststoffunterlagen betrieben werden.
Geeignete Untergründe sind beispielsweise Stein, Beton oder Kies. Die Fläche muss stabil und eben sein, damit die Feuerschale nicht umkippen kann. Durch die starke Hitze können darunterliegende Materialien beschädigt oder entzündet werden.
Wind erhöht das Risiko durch Funkenflug erheblich. Glühende Holzstücke können mehrere Meter weit getragen werden und trockene Materialien entzünden.
Bei stärkerem Wind sollte die Feuerschale nicht betrieben werden. Auch bei längeren Trockenperioden oder hoher Waldbrandgefahr ist besondere Vorsicht erforderlich.
In eine Feuerschale gehört ausschließlich naturbelassenes, trockenes Brennholz. Lackiertes, gestrichenes oder imprägniertes Holz kann beim Verbrennen gesundheitsschädliche Stoffe freisetzen.
Nicht verbrannt werden dürfen außerdem:
Kunststoff
Müll
Spanplatten
Möbelreste
behandeltes Bauholz
Feuchtes Holz führt zu starker Rauchentwicklung und erhöht die Belastung für die Umgebung.
Eine brennende Feuerschale muss ständig kontrolliert werden. Auch kleine Flammen können durch Wind plötzlich stärker werden.
Kinder und Haustiere sollten einen sicheren Abstand einhalten. Werkzeuge, Brennholzvorräte und andere brennbare Gegenstände sollten nicht direkt neben der Feuerschale gelagert werden.
Ein Funkenschutzgitter kann das Risiko durch herausfliegende Glut und Funken verringern. Es ersetzt jedoch nicht die grundlegenden Sicherheitsmaßnahmen.
Die Feuerschale sollte nicht überladen werden. Zu große Holzstücke oder hohe Flammen erhöhen die Hitzeentwicklung und erschweren die Kontrolle des Feuers.
Wer eine Feuerschale betreibt, sollte jederzeit löschen können. Geeignet sind beispielsweise:
ein Eimer Wasser
Sand
ein Gartenschlauch
Besonders wichtig: Wasser oder Löschmittel müssen schnell erreichbar sein und dürfen nicht erst gesucht werden müssen, wenn bereits ein Problem entsteht.
Nach der Nutzung muss die Feuerschale vollständig gelöscht werden. Heiße Glut kann noch Stunden später Brände verursachen.
Zum Löschen die Glut mit Wasser übergießen und umrühren. Erst wenn keine Hitze, kein Glimmen und keine Rauchentwicklung mehr vorhanden sind, kann die Asche entfernt werden.
Eine Feuerschale ist kein ungefährliches Dekorationselement, sondern ein offenes Feuer mit realem Brandrisiko. Die häufigsten Ursachen für Unfälle sind falscher Standort, Funkenflug, Wind und unbeaufsichtigte Glut. Wer Abstände einhält, geeignetes Holz verwendet und jederzeit löschen kann, reduziert das Risiko deutlich.
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